Das toskanische Inselarchipel liegt verstreut zwischen Italien und Korsika im tyrrhenischen Meer. Der Legende nach verlor Venus ihren Perlenschmuck als sie aus dem Meer empor stieg. Die heutigen Inseln sollen die Splitter ihres Schmuckes sein.

Elba ist bekannt wegen des Eisenerzes. Schon die Etrusker bauten es im 6.Jhr vor Christus ab.

Samstag, den 6.9.2014

 

morgens: Insel Capraia

abends: Insel Elba, Marciana Marina

um 14.30 legen wir ab. Der Wind weht von Elba herüber, das heisst für uns wiedermal gegenan. Nach 33 sm machen wir um 19.45 Uhr die Leinen im Hafen von Marciana Marina fest.

Sonntag in Marciana Marina
Jugendstil auf Elba
Elba Dessous !!!

Wir entschieden uns gegen die Dessous und fuhren mit der Korbseilbahn auf den Monte Capanne ( 1083m ).

Ja, die warn mimm Radl da.

Die nächsten 2 Tage verbrachten wir in einer herrlichen Bucht auf der Südseite von Elba. Fred probierte unser neues Beiboot aus.

Abends meinte Fred: da schwimmt ein großer Fisch zwischen den ankernden Booten. Ein auslaufendes Boot pickte den " Fisch " mit dem Bootshaken auf, es war unser neuer Wassersack, den Fred nicht wieder richtig befestigt hatte, als er das Beiboot ins Wasser brachte.

Den nächsten Tag fahren wir bei ruhigem Wetter in die Bucht von Marina die Campo. Dort habe ich 1983 in einem Ferienhaus mit meiner Familie Urlaub gemacht...

Das Ferienhaus gibt es tatsächlich noch !!!

Vor der Ortschaft Marina di Campo gehen wir vor Anker. 2 Std später kommt ein schweres Gewitter von den Bergen herüber gezogen. Die ganze Nacht dort regnet es ordentlich, wir haben starke Dünung. Am nächsten Tag um 11.00 Uhr scheint die Sonne wieder. Als der Anker hoch geht haben wir " Kabelsalat ". Unter Wasser liegen viele Leinen, die von den Fischern an Bojen befestigt sind. Nach kurzer Zeit sind wir frei und gehen Richtung Süden. Heute soll unser Ziel die Insel Giglio sein. Dort ist im Januar 2012 das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia auf ein Riff gelaufen. Vor 14 Tage wurde das Wrack nach Genua geschleppt. Die Inseln Pianosa und Monte Christo lassen wir stb  liegen.

Unfallstelle vor Giglio

Freitag, den 12.9.2014

 

morgens: Giglio

abends: Giannutri

 

Eigentlich wollten wir gerne einen Tag auf Giglio bleiben aber heute gibt es endlich Wind, also geht es weiter auf die vorläufig letzte Insel Giannutri, die kleinste der bewohnten toskanischen Inseln. Nach 1 Std müssen wir kreuzen, der Wind nimmt zu. Wir haben uns eine kleine Ankerbucht im Norden der Insel ausgesucht. Die Einfahrt ist sehr schmal, nur ein großes Motorboot hat an der Kaiimauer festgemacht. lötzlich dreht der Wind, mittlerweile mit über 20 kn, wir haben Mühe wieder aus der Bucht zu kommen. Wir laufen 2 Std später die Südbucht der Insel an. Leider ist auch kurz vor den Felsen noch eine Wassertiefe von 20 m. Es wird bald dunkel, wir beschliessen hier zu ankern. Der Anker fällt bei 17 m . Wir halten Beide Ankerwache.

Samstag, den 13.9.2014

 

morgens: Giannutri

abends: ital.Festland Santa Marienella

 

Heute verlassen wir das toskanische Inselarchipel. Um 5.00 Uhr gehe ich für 2 Std. in meine Koje.Fred schläft draussen. Um 9.00 Uhr geht es weiter. Ein kalter Ostwind weht uns entgegen als wir aus der Bucht kommen. Das erste mal habe ich einen dicken Pullover an. Den ganzen Tag begegneb uns nur 2 Boote. Vor der Hafeneinfahrt vor Civitaveccia überholt uns noch die Fähre von Genua.

Wir ankern vor der Marina Marienella auf 3 m Sand. Spät abends gesellt sich noch ein später Segler zu uns.

Sonntag, den 21.09.2014

 

morgens: Santa Marienella

abends: Yachtclub Tevere ( Tibermündung )

 

Heute, am Sonntag, sind viele Freizeitkapitäne unterwegs. Die Landschaft besteht nun aus kleinen Hügeln . Um 15.30 Uhr machen wir im Yachtclub in der Tibermündung fest. Von hieraus wollen wir die nächsten 3 Tage Rom besichtigen. Es ist ein schönen Gefühl mal wieder auf dem Fluß zu liegen.

Ein perfekter Hafen. Wir fühlen uns hier sehr willkommen. Fred geht das erste und letzte Mal dieses Jahr schwimmen.

Montag, den 22.9.2014 

Rom

Nach der Gründungssage wurde Rom am 21.4.753 v. Chr. vom Romulus erbaut.Dieser brachte seinen Zwillingsbruder Remus um als er sich über die Stadtmauer lustig machte. Der Legende nach sind die Zwillingsbrüder Kinder des Gottes Mars und der Vestalin Rhea Silvia. Sie wurden auf dem Tiber ausgesetzt und von einer Wölfin gesäugt.

 

Montag morgen um 9.00 Uhr steht das Taxi vor der Marina und fährt uns zur Bahnstation Ostica Antica. Von dort fahren wir ineiner 1/2 Std nach Rom. Wir steigen in einen Bus und Hop on Drop off können wir 24 Std kreuz und quer durch Rom.

Wir entscheiden uns heute in der Vatikanstadt zu bleiben und steigen am Petersplatz aus.

Die lange Schlange zum Vatikanmuseum umgehen wir indem wir uns einer Reisegruppe anschliessen.

Der Besuch des Vatikanmuseums mit der sixtinischen Kapelle lässt uns alles bisher Gesehene vergessen.

Besuch im Petersdom

Wachablösung der Schweizer Garde.

Dienstag steht wieder um 9.00 Uhr das Taxi vor der Türe. Mit unserem roten Bus kommen wir wieder überall hin. Zuerst wollen wir uns den Treviebrunnen ansehen. Der wird zur Zeit restauriert.

Der Weg führt uns nun zum Pantheon, eines der ältesten Gebäude von Rom. Wurde um 120 n.Chr. von Kaiser Hadrian fertig gestellt und besass mehr als 1700 Jahre die größte Kuppel der Welt.

Nach der Mittagspause gings zum Forum Romanum. Es ist das älteste römische Forum.Hier spielte sich das wirtschaftliche, kulturelle und religiöse Leben ab.

Fred zeigte großes Interesse an der Rennbahn.

Als wir zurück auf unserer Villa waren, war für uns eins klar:

ROM WURDE NICHT AN EINEM TAG ERBAUT!!!!!!!