Am Abend waren wir natürlich bei Smiley eingekehrt. Liegt nur 5 Gehminuten von unserem Hotel entfernt. Es regnet, der Wind weht mit starken Böen über den Hafen, doch Smileys Restaurant ist gut gefüllt und wie immer sehr gemütlich.

Nach einem guten türkischem Frühstück

geht es heute für uns Richtung Fethiye.

kurz vor der Stadteinfahrt biegen wir links ab Richtung Öludeniz ( totes Meer ). Die wunderschöne Lagune steht unter Natuschutz. Lange, schneeweisse Sandstrände lassen erahnen was hier im Sommer los sein muss wenn die Hotels gefüllt sind. Für Boote ist die Lagune gesperrt, doch haben wir vor vielen Jahren einmal an der Aussenkante der Lagune mit einer Charteryacht im kristallklaren Wasser geankert.

Zurück geht es am 3.Tag mit einem Abstecher ins Kekovaarchipel. Wir machen einen Bootsausflug zur versunkenen Stadt und werden beim anschliessenden Spaziergang von Hasan ( bester Koch vom Mittelmeer und bei jedem Segler bestens bekannt ) zum Tee eingeladen.

Nun geht es nach Andriake, dem antiken Hafen von Myra. Im 59 Jh. n. Chr. hat hier der Apostel Paulus seine letzte Seereise angetreten. In Rom rollte dann sein Kopf.

Von hier startete die Getreideflotte nach Ägypten, Rom und Konstantinopel. Die einzelnen Epochen sind gut sichtbar auf dem freien Gelände und auch in dem vor 3 Jahren neu eröffnetem Museum erklärt.

Schon von Weitem erblickt man das Granarium ( Getreidespeicher ) der mit 6000 Kubikmeter Korn über all die kaputten Steine aus der Schwemmlandschaft herausragt.Eine der bedeutesten Schätze, der auch viel Reichtum in der Antike brachte, war aber die Gewinnung der Purpurfarbe. Für 1 Gramm Purpur brauchte man 1000ende Drüsen der Purpurschnecke, die hier beheimatet war. Die Toga der römischen Kaiser waren mit diesen Purpurrot gefärbt. Er war einer der teuersten Farbstoffe der Welt.

Pünktlich zum Abendessen waren wir zurück im Hotel. Am nächsten Tag liessen wir es uns im Hamam mit extra Rückenmassagen gut gehen. Die letzten Tage machten wir, wie immer Listen, was müssen wir im Mai mitbringen oder zu Hause erledigen. In Kemer wird nun überall an den Hotels renoviert, auch unsere Hauptstrasse, die erst letztes Jahr neu eröffnet wurde, ist zum Teil wieder abgerissen, doch wir sind sicher, zu Saisonbeginn ist alles wieder schön.

Unser Kuaförbesuch im Güzelsalonu, im Hafen fällt am vorletzten Tag beinahe ins Wasser. Ich radle bei strömendem Regen Richtung Marina, muss doch das Fahrrad

zurück an Bord. Christel steht eine Stunde später, wie ein begossener Pudel, vor der Türe. Achmet verbringt wieder ein Meisterwerk und 3 Stunden später verlassen wir bei strahlendem Sonnenschein, echt  G Ü Z E L ( schön ) den Güzelsalonu.

Freitag Vormittag heisst es Abschied nehmen. Wir hoffen in ca. 9 Wochen unsere Villa Achterwerk leicht schwoijend,

gut gelaunt und zu neuen Abenteuern bereit wieder zu finden.

 

G Ü L E, G Ü L E