Dienstag, den 27.10.2020

 

G-  Marina Kemer 

 

Seit gestern morgen 10.15 Uhr steht die Villa Achterwerk wieder an Land.

Da wir ein Intregalschwert unter dem Bauch des Bootes sitzen haben, dass heisst wir können das Schwert bei Niedrigwasser von 2 m auf 0,90 m reduzieren, war es etwas schwierig die Villa auf einen geeigneten Bock zu setzen. Da wir das Schwert hier, wegen genügend Wassertiefe, nie einziehen hatten sich nach knapp 3 Jahren soviel Muscheln angesetzt das es unbeweglich war. Doch mit der Hilfe der technischen Marinacrew wurde das gelöst, hat nur etwas länger gedauert.

Wir hatten nicht nur Seepocken am Rumpf sondern auch wunderschöne 

" Seeblumen " hatten sich festgesetzt.

Doch die Marineros gaben ihr bestes und eine 1 Stunde später hatte wir die beste Panoramaaussicht über die Marina und die Bergwelt.

Schon eine 1/2 Stunde später wurde eine Bavaria 42 mit einem deutschen Paar neben uns plaziert. Sie liegen schon 17 Jahre in der Marina. Wir sind uns jedoch noch nie begegnet.

 

Gestern Abend erbot sich uns ein fantastischer Ausblick.

Eine Katze schlich spät abends auf unserem Dach herum; steht ja eine hervorragende Leiter an unserem Boot. Eben mal schauen was da für Neuankömmlinge sich einen gemütlichen Abend machen.

Selbst der Mond schaute am späten Abend mal vorbei. Die Nacht ist sehr ruhig.

Morgens um 8.00 Uhr erwacht der Hafen. Boote werden verlegt, Proviant für den Tag gebunkert u.s.w., ein neuer schöner Tag kann beginnen.

Für uns natürlich mit einer Menge Arbeit. Fred macht sich nach dem Frühstück direkt ans Unterwasserschiff ran. Ich muss einpacken.... hab ich nicht gerade ausgepackt ? So schnell sind die 5 Wochen vergangen. Um 11 Uhr mache ich mich auf zur Badeplattform, die mir heute ganz allein gehört.

Nochmal eine Runde schwimmen. Meine HomePage bearbeiten. Heute Nachmittag geht es zum. Coronatest und dann wird uns SunExpress am Donnerstag wohl ins kalte Deutschland zurück bringen.

Unser Herbsttörn ist dieses Jahr etwas kurz ausgefallen. Wir waren nur 11 Tage mit der Villa unterwegs, 160 Seemeilen, doch wir sind dankbar das das für uns möglich war. 
Auf dem Meer haben wir uns sicher gefühlt, ebenso wie hier in der Marina, wo sich fast jeder an die Maskenpflicht hält, denn wir wollen uns im nächsten Jahr alle gesund wiedersehen⛵️?⛵️?

Simdilik hoscakal

bis bald