Samstag machen wir uns auf zum königlichen Yachtclub von Alicante. Wir wollen gerne die morgen stattfindenden In- Port Races oder nächste Woche den Regattastart auf einem Spectatorboot begleiten. Haben aber leider kein Glück, im Winter, 24 Grad !! Geht kein Begleitboot nach draussen. 

Nun Einiges für Nichtwissende zur Regatta, die die Boote 33 000 Seemeilen, einmal um die Welt führt

Die heutige: The Oceanrace, besteht dieses Jahr genau seit 50 Jahren.

1973 startete diese Regatta als Whitbread Round the World Race, als eine der härtesten Segelregatten rund um den Globus.

Ab 2001 als Volvooceanrace, genannt nach dem Hauptsponsor.

Wir waren dabei als das deutsche Boot 2002 mit der Illbruck in Kiel als Sieger einlief.

2009 erwarteten wir die Segler in Galway / Irland, als sie von Amerika rüber kamen.

2011 verfolgten wir den Start hier in Alicante.

2012, aus USA kommend, begrüßten wir sie in Lissabon.

Die jetzige Race startet hier nächsten Sonntag, 15.1.2023

Diesmal in 2 Bootsklassen.

In der VO 65 sind 6 Boote am Start. 
Die Crews sind gemischt mit Seglern aus allen Ländern.

Doch jedes Boot vertritt ein Land:

Niederlande, Österreich/Italien, Mexico, Portugal, Polen und Litauen.

In der IMOCA 60 sind leider nur 5 Boote am Start.

Boris Herrmann , Deutschland mit Malizia Seaexplorer, 11th Hour Racing Team Amerika, Biotherm  Frankreich, Guyot Frankreich/ Deutschland, Holcim Schweiz, 

Am Sonntag um 14 Uhr war der Start in Port Regatten. Wir gingen zum Cafe Mirador, welches auf einer Anhöhe liegt mit dem besten Blick über das Regattafeld. Hier haben wir schon 2011 die Regatta gesehen. Leider war der Himmel sehr bewölkt und der Wind wurde immer schwächer, sodass die erste Regatta, nachdem der erste durchs Ziel gegangen war, abgebrochen wurde, da die Zeit überschritten war.... ja sind wir dann bei der falschen Regatta, laut Amerciascup .. there is no second??

 

Versorgt wurden wir, die 5 Stunden die wir vor dem Mirador verbrachten, bestens.

Um 16.10 Uhr, es war wieder mehr Wind, starteten dann die 5 Imoca Segler. Erst ging es mit bis zu 22 Knoten ganz gut voran. Es war ein richtiger Segelkrimi, denn der Wind ging wieder ordentlich runter. Die Malizia, oft auch als Schlusslicht zu sehen, bekam dann doch noch den richtigen Wind und ging als erster

durchs Ziel.

Am nächsten Morgen wurde schon wieder an den Folis gebastelt. 
Die haben Boris Herrmann schon bei der Route viel Ärger bereitet.

Sieger der In Port Regatta:

VO 65

Windwhisper, Polen

 

Sieger der in Port Regatta:

IMOCA
Malizia Explorer, Deutschland 

Gestern hatten wir frei. Es lagen keine Besonderheiten an, also machten wir einen Ausflug. Für 1,45 Eu fuhren wir mit der Tram nach Sankt Juan. Bei herrlichen 24 Grad liefen wir am feinen, fast leeren
Sandstrand zum nächsten Ort San Campello. Leider ist der Strand ziemlich zugebaut. Ein paar schöne Strandrestaurants fehlen fast völlig. Nach unserer Rückkehr und einer Siesta in unserer Ferienwohnung liessen wir es uns gut vor der eigenen Haustür schmecken.

Hasta luego,

Fred und Uschi