SY Villa Achterwerk
SY Villa Achterwerk

MERHABA

 

aus Kemer

 

Samstag, den 9.9.2017

Marina Kemer

Seit Mittwoch, 8 Uhr, sind wir wieder zurück auf unserer Villa. Wir hatten einen guten Flug durch die Nacht, bei dem uns der Vollmond begleitet hat. Schon um 7 Uhr saßen wir im Taxi und um 8.30 Uhr gab es frisch eingeflogenes Frühstück. Der Morgen war angenehm und nicht mehr so heiß wir Mitte Juni. Auf dem Boot war alles ok, mein türkisches Telefon schon aufgeladen und die mitgebrachten Leckereien für unsere deutschen Kemeraner bereits abgeholt. Gegen Mittag stürzten wir uns ins Wasser. Ach wie hab ich unseren kleinen Privatstrand vermisst. Natürlich schliefen wir beide auf den Liegen ein, hatten ja die letzte Nacht nur ab und zu mal ein Auge im Flieger zugemacht. Donnerstag früh füllten sich meine Taschen beim Migros Supermarkt. Ina brachte mich dann mit dem Auto zurück zum

Boot ; was für ein Service hier für uns. Am Nachmittag besuchten wir unser neues Restaurant " Shakespeare ", welches nur ca 50 m von unserem Liegeplatz entfernt ist. Es ersetzt den früheren " Navigator " wo wir oft nach unseren Wandertouren einen leckeren Chai-Tee am Kamin mit guten Bekannten getrunken haben. Abends aßen wir dann in unserem eigenem Restaurant an Bord. Noch einen Raki als Absacker und wir sanken fröhlich in die Kojen.

  

Am Freitag erfüllten wir uns den Wunsch einmal die grosse Show " Fire of Anatolia "

anzusehen. Jedes Jahr in den Sommermonaten treten ca. 90 Künstler in dieser, extra für diese Show gebauten Arena, auf. Eine organisierte Busreise bringt uns zu dem 100 km entfernten Aspendos.

Im 2. Jh. n. Chr. wurde hier ein 20 000 Personen fassendes Theater erbaut. Viele berühmte Künstler treten hier auf; vergleichbar mit der Arena in Verona. Ein wunderbares Bühnenbild und Tänzer die Hummeln im Hintern zu haben scheinen; anders kann man sich die Schnelligkeit nicht erklären.

Klänge die uns von ganz laut bis ganz leise durch eine jahrhundert dauernde Zeitreise durch Anatolien schickten. Es war ein sehr gelungener Abend.

 

ARTEMIS

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die griechische Göttin, Tochter des Zeuss, Göttin der Jagd, des Mondes und der Fruchtbarkeit begleitete uns auch diesen Abend. (Im Juni sind wir an ihrer Geburtsinsel Delos vorbei gesegelt.) Mein Gedanke: "Wenn die mit ihren vielen Brüsten zum Ultraschall muss, ist das Tagespensum bei uns in der Frauenklinik geschafft." Übrigens hat sie auch für den herrlichen Mondschein über der Arena gesorgt; vielen Dank.

Da haben sich doch meine Enkel- Katzenkinder eingeschlichen, ich glaube die vermissen mich?

Mal wieder geht ein wunderschöner Tag zu Ende. Morgen noch einige Vorbereitungen, Montag nochmal etwas für unseren Grill besorgen und dann soll unser 2-wöchiger Törn Richtung Finike und Kekovagolf beginnen.

 

 

 

Iyi akschamlar, Gute Nacht 

Montag, den 11.9.2017

 

Kemer, Marina

 

Noch sind wir nicht unterwegs.Wir schrubben, reparieren und packen.....und das bei über 30 Grad. Glücklicherweise hat uns Ina einen Ventilator vermacht und im Hafen angeschlossen; an Landstrom wirkt er Wunder. Die Nächte sind, Gott sei Dank, nicht mehr so heiss und wir können gut durchschlafen. 

 

Fred beginnt nach dem Frühstück direkt das Boot zu putzen, denn der ganze Rumpf ist voll von Rostsplittern, die wir einem unseren Stahlschiffnachbarn in Griechenland zu verdanken haben. Nun haben wir Stahlbürsten aus Deutschland mitgebracht und wohl auch das richtige Putzmittel dazu. Hinzu kommt das die Villa seit 2 Jahren nicht aus dem Wasser war und sich langsam auch Unterwasser  einiges angesammelt hat. Habe heute vormittag einen neuen Schrubber gekauft und Fred quält sich nun damit vom Schlauchboot aus so viel wie möglich Unterwasser abzuschrubben.

Morgen ist es soweit denn die See ruft; nochmal Wasser und Diesel volltanken und ab geht es in die wunderschönen Buchten. Die Fische sollen jetzt auch gut anbeissen; wir sind gespannt ?

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© Ursula Alewijnse