SY Villa Achterwerk
SY Villa Achterwerk

Unsere Villa hat uns wieder⛵️?⛵️?

Samstag, den 24.4.2021

 
G- Marina Kemer 
 
Es ist wirklich wahr, seit Mittwoch 14 Uhr sind wir wieder an Bord.
Lange haben wir gezögert, auf Besserung der Pandemie gehofft, doch das war wohl nichts.
Nicht mit viel Freude, wie sonst, wenn wir unser Bötchen eine zeitlang nicht gesehen haben, sondern doch mit einem mulmigen Gefühl, sind wir am Mittwochmorgen um 8.00 Uhr in den Flieger gestiegen. Die Maschine war nur mit 81 Passagieren besetzt und so landeten wir eine gute halbe Stunde vor Ankunftszeit in Antalya.
Ina wartete schon am Ausgang auf uns und wie immer gab es auch schon ein kühles Getränk während der Fahrt.
Auch mit den neusten News wurden wir direkt versorgt.
An Bord war alles in Ordnung. Natürlich hatte sich über den Winter wieder eine Schicht roten Saharasandes auf Deck verteilt,
doch das ist jedes Jahr so seid wir am Mittelmeer sind.

Nachdem wir alle Luken geöffnet hatten machten wir eine Runde durch die Marina, sagten im Marinabüro  MERHABA

und schauten uns die große schwimmende Baustelle an. Wir werden also die nächsten Wochen nicht alleine genug Arbeit haben. Auch unser Marina Restaurant
„ Shakespeare „ wird total umgebaut. 
Natürlich mussten wir auch einmal zum Strand. Ausser einem 2. Pärchen war dort niemand. Wir konnten uns an der Bar des Dakapo Restaurants ein Bier holen und uns auf einen der wenigen Liegen setzen. Wir waren angekommen.
 
 

 

Abends konnten wir bei Shakespeare, früher Navigator, im früheren Raum des Yachtclubs essen. Wir entschieden uns für die Gerichte Romeo und Julia. Gemüsepfanne: Romeo mit Hühnchen, Julia mit Rindfleisch. Zum Essen waren wir wieder allein im Raum. Erst zum Fussballspiel, das auf TV gesendet wurde, wurde es etwas voller. Doch da sassen wir längst auf unserem Boot, welches ja an Land steht und hatten einen herrlichen Panoramablick über den Hafen und die Berge.

Donnerstag früh war es doch noch ziemlich frisch und zum Frühstück brauchten wir noch eine Jacke.

Das es Abends noch sehr abkühlt ist natürlich für die Arbeit, die uns die nächsten 2 Wochen erwartet, prima.
Es stehen Farbeimer für knapp 450 Eu an Deck und die wollen angebracht werden.
Tagsüber sind so 23 - 25 Grad zu vermelden. Wassertemperatur 19 Grad...die tapfere Wintercrew der Marina sieht man schon durchs Wasser gleiten. Ich warte auf die 20 Grad. Da sämtliche Betonstege entfernt werden fühlen wir uns tagsüber auf einer Großbaustelle. Doch um 17 Uhr ist Schluss, dann muss auch Fred den Klotz mit dem Schleifpapier fallen lassen, wir haben ja schließlich auch kein Regattaboot mehr, wo vor jeder Regatta das Boot aus dem Wasser kam und mit Schleifpapier malträtiert wurde.

Freitag beschäftigte ich mich mit dem Innenleben unserer Villa. Sonst sind wir ja immer im Februar/ März hier um solche Arbeiten vor der Segelsaison zu erledigen. Der kleine Supermarkt, wo wir das Nötigste bekommen, ist nur 20 Schritte entfernt.

Es ist ja noch nicht so heiss und wer mich kennt, weiss das ich gerne koche und mit der tollen Aussicht von Bord kann eh kein Restaurant mithalten. Nach dem Essen gab es, wie üblich, die erste Runde Backgammon, natürlich mit einem Raki dazu.

Heute mache ich meine erste Runde außerhalb der Marina. Alles ist menschenleer, nur ein paar Arbeiter. Es ist am Wochenende strikte Ausgangssperre. Nur zum Supermarkt darf man. Aber das was ich möchte find ich nicht. Wir dachten uns heute Abend eine Pide takeaway zu holen aber leider ist unser Baykal Restaurant auch geschlossen. So trist habe ich Kemer selbst im Januar bei Schietwetter nicht erlebt. Alle Strassen in der Marina scheinen mal wieder zur gleichen Zeit erneuert zu werden. Ich habe echt Schwierigkeiten durch den Park zurück zur Marina zu kommen.

Also wird heute wieder an Bord gekocht, habe heute schöne Zucchini, frischen Knoblauch, Tomaten, Gurken und Joghurt gekauft. Da lässt sich sicher was Leckeres  zaubern und dann gibt es im Kühlschrank noch frische Orangen, Pampelmusen aus Inas Garten und das Efes ist auch gut gekühlt.......
Im Moment repariert der Blick auf die See und die Berge unsere etwas von Corona angeschlagenen Nerven.
Fred hat gute Vorarbeit geleistet und morgen werd ich die Villa mit der Schleifmaschine auf Hochglanz bringen.
Unser Menü für heute :
 
Zucchiniröstis mit eingeschleusten Würstchen, Tomaten/ Gurkensalat,
 
türkischer Pudding mit Rosenwasser, Zimt und Orangen,
 
dazu einen kühlen Weißwein 
 
Afiyet olsun  / Guten Appetit 

 

Noch was ganz Kurioses ! !

Wir sind nun fast 8 Jahre unterwegs und haben unsere erste Hafenpost hier in der Marina erhalten.
Es ist ein froher Ostergruss aus dem Siebengebirge, doch leider wissen wir nicht von wem diese Karte ist ? ? ?

Wer wünschte uns ein frohes Osterfest ??

 

Der kleine Vogel verrät es nicht ?

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© Ursula Alewijnse