SY Villa Achterwerk
SY Villa Achterwerk

Sonntag, den 11.11.2018
Kemer Marina

 

Als ich gerade so das Datum schreibe erinnere ich mich als Düsseldorfer Mädchen das heute der Hoppediz erwacht und somit im Rheinland die Karnevalszeit beginnt.....
auch schön, doch noch schöner ist es bei angenehmen 24 Grad aufs Meer zu schauen.
Es ist sehr ruhig hier geworden. Das Wasser hat noch eine Temperatur von 23 Grad und so will ich gleich noch meine letzten Runden in diesem Jahr drehen. Die letzten 2 Stunden haben wir im Shakespeare mit " Alt- Kemeranern " gesellig verbracht. Auch sie waren viele Jahre hier mit ihren Seglelbooten in der Marina gewesen. Machen jetzt Urlaub in dem Hotel in dem wir im Winter im sind. Viele Geschichten werden preisgegeben. Zum Schluss noch ein Wiedersehen mit Orhan, unserem Doktor aus Kemer, der in Düsseldorf gross geworden ist. Ja, hier kann man sich wirklich Zuhause fühlen.

Letzen Sonntag waren wir mit Ina und Joe in den Bergen. Auch hier ist der Herbst angekommen. Die Blätter färben sich bunt und ab und zu gibt es eine Gelegenheit zum ausruhen und die Natur zu geniessen.

Die Woche ist wie im Flug vergangen. Es wird gepackt und umgeschichtet. Fred hat bei Ina und Joe ein paar Arbeiten am Haus gemeinsam mit Joe verrichtet.
Ina ist mit mir nach Göynük in eine Matratzenfabrik gefahren. Dort werd ich im Februar für die Achterkabine eine neue Matratze anfertigen lassen und die 
Polster sollen neue Bezüge bekommen. 
Die Naht des Reißverschlusses an der Baumpersenning hatte sich gelöst. Im Gewerbegebiet setzte sich sofort jemand an die Nähmaschine. 10 Minuten später konnte ich die Persenning wieder mitnehmen. Bezahlt habe ich 20 Tl das kostet hier ein Bier. 

Nach 10 Minuten war alles erledigt.

Vorgestern hat Fred das Kühlaggregat von unserem Kühlschrank ausgebaut. Das war eine fürchterliche Arbeit. Alles sitzt eng eingebaut unter der Spüle und seit über 30 Jahren bombenfest und eng ist es auch, doch Fred hatte unerwartete Hilfe.....

Die kleine ca 3 Monate alte, schwarze Mietzekatze hat sich heimlich an Bord geschlichen und Fred einfach interessiert über die Schultern geguckt. Danach hat sie mich noch eine 1/2 Stunde von der Arbeit aufgehalten und wollte spielen. Neugierig lief sie mal mit über das Deck als ich die Wäsche abhängte und dann war sie wieder verschwunden. 

 

Heute hat einer unserer türkischen Nachbarn den Motor vom Kühlkasten mitgenommen. Die Docs können hier anscheinend nicht nur Menschen reparieren oder wissen zumindest wer so einen Motor wieder an die Arbeit bringt.

 

Gestern Abend haben wir nochmal eine Dorade auf dem Teller gehabt. Vielleicht war die Robbe, die Fred heute im Hafen gesehen hat auf der Suche nach genau diesem Fisch ( das war übrigens die erste Robbe die wir auf unserer Reise gesehen haben ).

Nun freuen wir uns auf die Lieben daheim, denn wir wissen das wir unsere Villa in einem sicheren Hafen zurück lassen. Anfang Februar werden wir wieder für 3 Wochen ins Hotel gehen und unsere Winterarbeiten am Boot verrichten, also......
bis dann.........

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© Ursula Alewijnse